Recyceltes PET: nachhaltiger verpackt
Was rPET bedeutet und warum die Verpackung zählt.
Guter Geschmack hört bei der Verpackung nicht auf. Recyceltes PET, kurz rPET, ist ein Weg, Kunststoff länger im Kreislauf zu halten, statt immer neuen herzustellen. Was dahintersteckt und was du selbst tun kannst, erklären wir hier ohne Schönfärberei.
Was rPET ist
PET steht für Polyethylenterephthalat, einen Kunststoff, aus dem die meisten Getränkeflaschen bestehen. Er ist leicht, bruchfest und durchsichtig. rPET ist PET, das nicht neu aus Erdöl hergestellt wird, sondern aus bereits genutzten Flaschen und Verpackungen. Das Material ist chemisch derselbe Kunststoff, es stammt nur aus einer anderen Quelle.
Wie aus alten Flaschen neues Material wird
Gesammelte PET-Flaschen werden sortiert, von Etiketten und Deckeln getrennt, gewaschen und zu kleinen Flocken zerkleinert. Diese Flakes werden gereinigt, geschmolzen und zu Granulat verarbeitet, aus dem neue Flaschen oder andere Produkte entstehen, etwa Folien oder Fasern für Textilien. Für Verpackungen, die mit Lebensmitteln in Berührung kommen, gelten dabei strenge Anforderungen an die Reinigung des Materials.
In Deutschland funktioniert das bei Getränkeflaschen besonders gut, weil das Pfandsystem sortenreines Material liefert. Bei anderen Kunststoffverpackungen aus dem gelben Sack oder der gelben Tonne ist die Sortierung aufwendiger, und nicht alles lässt sich wieder zu hochwertigem Material verarbeiten.
Was rPET leisten kann und was nicht
Der Vorteil liegt auf der Hand: Für rPET muss kein neuer Kunststoff aus Erdöl hergestellt werden, und Material, das sonst Abfall wäre, bekommt ein zweites Leben. Ehrlich gesagt ist rPET aber keine Wunderlösung. Auch Recycling braucht Energie, Wasser und Transport, und Kunststoff lässt sich nicht beliebig oft wiederverwerten. Am wirksamsten ist immer noch, wenig Verpackung zu verbrauchen und das, was anfällt, richtig zu entsorgen.
Für eine Ölflasche hat Kunststoff auch praktische Gründe. Eine Squeeze-Flasche lässt sich drücken und gibt genau die Menge ab, die du brauchst. Das hilft, nichts zu verschwenden, denn Öl, das im Schwall aus der Flasche kommt, landet oft auf dem Teller, wo es niemand braucht. Weniger Verschwendung beim Inhalt ist am Ende auch ein Beitrag zur Nachhaltigkeit, oft ein größerer als das Material der Flasche selbst.
Squeeze mit Verantwortung
Die Squeeze-Flaschen von MioOlio sind aus recyceltem PET. Das ändert nichts am Inhalt, ist aber ein Schritt, den Materialeinsatz bewusster zu gestalten. Die Flasche lässt sich nach dem Gebrauch über die Wertstoffsammlung entsorgen und kann so wieder in den Kreislauf gelangen. Wie gut das gelingt, hängt am Ende auch davon ab, wie sorgfältig sie entsorgt wird.
So machst du es
- Flasche möglichst vollständig leeren, Reste lassen sich mit etwas Brot gut aufnehmen.
- Deckel abnehmen und beides einzeln in die gelbe Tonne oder den gelben Sack geben.
- Flaschen nicht ineinander stecken, das erschwert die Sortierung.
- Nicht ausspülen ist in Ordnung, löffelrein reicht für die Wertstoffsammlung.
- Beim Einkauf auf Hinweise zu recyceltem Material achten.
Ob MioOlio Knoblauchöl oder Chiliöl: Der letzte Rest aus der Flasche passt gut in eine Frittata di Verdure oder an ein Pollo alla Cacciatora. So wird die Flasche leer, bevor sie in die Sammlung geht, und am Ende landet nichts im Müll, was eigentlich auf den Teller gehört.
Passende Rezepte
Knoblauchöl Frittata di Verdure
Italienisches Gemüse-Omelett
Knoblauchöl Pollo alla Cacciatora
Hähnchen nach Jägerart
Das passende Öl
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